Feministische Brückenschläge?! – Frauenbewegung in Hamburg zwischen bürgerlichen Organisationen und autonomen Initiativen

 

 

Einladung zur Veranstaltung Feministische Brückenschläge?! am 3. Dezember 2018

Wir wollen dieses Jahr gemeinsam mit Ihnen ausklingen lassen und den erfolgreichen Abschluss unseres Digitalisierungsprojektes Engagement und Vernetzung – Die erste Frauenbewegung in Hamburg feiern.

Dazu laden wir Sie herzlich ein zur Veranstaltung

„Feministische Brückenschläge?!“
Frauenbewegung in Hamburg zwischen bürgerlichen Organisationen
und autonomen Initiativen

am Montag, 3.Dezember 2018, 18:00 Uhr bei unseren Nachbarinnen in der ESG Hamburg, Sauerberghof, Haus D, Grindelallee 43, 20146 Hamburg.

Zwei spannende Aspekte möchten wir Ihnen dabei vorstellen:

Unter dem Titel „Ohne Archive keine Avantgarde!“ stellt Ihnen Dr. Birgit Kiupel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, dieses Portal vor. Es dokumentiert die bürgerlichen und autonomen Strömungen der „alten“ und „neuen“ Frauenbewegung – mit Originaldokumenten und Essays.

Die Historikerin Hannah Rentschler M.A. stellt ein Teilergebnis dieses Projektes in ihrem Vortrag vor

„‘…ob wir nicht alle Feministinnen sind.‘
Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) im Kontext der Neuen Frauenbewegung 1966-1986“

Seit ihrer Gründung 1949 entwickelte sich die ahf zu einer bedeutenden Lobby für Hamburger Fraueninteressen. Bis zur Umbenennung in „Landesfrauenrat Hamburg“ im Jahr 1987 hatten sich in ihr bereits über 60 traditionelle Frauenorganisationen zusammengeschlossen. Gegenüber der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren für ein großes öffentliches Interesse an frauenpolitischen Themen sorgte, herrschte ein ambivalentes Verhältnis. Dieses wird im Vortrag anhand der Positionen der ahf zum Hamburger Frauenhaus, der Frauenwoche und der Debatte um den § 218 näher beleuchtet. Darüber hinaus stehen Inhalte, Strukturen und Strategien der ahf im Fokus, die zu ihrer hohen medialen Präsenz in den 1970er und 1980er Jahren beitrugen.

Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Gespräch und Diskussion.