Bea Trampenau wurde mit dem Paula-Mielke-Preis ausgezeichnet

Bea Trampenau wurde ausgezeichnet für ihr langjähriges antifaschistisches Engagement.

Sie engagiert sich seit drei Jahrzehnten für die Rechte von Frauen und gegen die Ausgrenzung von Lesben. Sie erinnert an die Nazi-Diktatur und setzt sich ein für Flüchtlinge. Lesbisch-feministisch und antifaschistisch – das sind ihre Themen. Und das bei vielen Initiativen. Angefangen bei der Antifaschistischen Begegnungsstätte Heideruh über den Hamburger Lesben-Verein Intervention und das Forum Flüchtlingshilfe bis zur Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Belegschaft des Deutschen Schauspielhauses für ihren Einsatz für Geflüchtete im Herbst und Winter 2015. Über Monate hinweg haben Beschäftigte mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für 3.500 – 4.000 Geflüchtete Spielbetrieb und Krisenhilfe unter einem Dach möglich gemacht.

In ihrer Laudatio bei einem Festakt am 23.11.2016 begründete die 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Auszeichnung mit den Worten: „Die Preisträgerinnen und Preisträger des Paula-Mielke-Preises sind Botschafter unserer Weltoffenheit, unseres Respekts und unserer Menschlichkeit. Sie zeigen, wie das Miteinander in unserem Land friedlich, respektvoll und bereichernd gelingen kann.“

ver.di Hamburg hat den Paula-Mielke-Preis für Vielfalt und Zivilcourage erstmalig vergeben. Er zeichnet aktiven Einsatz für Toleranz, Chancengleichheit und solidarisches Miteinander in Betrieben und Gesellschaft aus. Benannt ist der Preis nach Paula Mielke, einer aktiven Antifaschistin und Widerstandskämpferin in der Zeit des Nationalsozialsmus.